Borkener Triathlon 2009: "Super
Wetter beschert Super-Wettkampf"
Kai Hesterwerth gewinn den Volkstriathlon / Alex Janitzki
vor Andreas Niedrig
Das war so recht nach dem
Geschmack der Organisatoren des 24. Borkener
Triathlon: Super Stimmung, super Wettkampf, super
Wetter. Besser hätte es die
Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus TV
Borken, SG Borken, DLRG, Stadtsportverband und
Kreissportbund am Samstag am Freizeitgelände
Pröbsting nicht treffen können. Sie hatte im
Vorfeld ausgezeichnete Arbeit geleistet, so dass
am Wettkampftag nichts mehr schief gehen konnte.
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Immer wieder ein
spektakuläres Bild: Start zum 24. Borkener
Volkstriathlon
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Und die Aktiven
dankten es mit sehr guten Leistungen und viel
Lob, das sie über diesen festen Bestandteil im
Borkener Sportkalender ausschütteten.
Schon im März waren die Wettkämpfe ausgebucht.
Da hatten sich bereits für den Volkstriathlon
200 und für den Kurztriathlon 250 Sportlerinnen
und Sportler angemeldet. "Es läuft alles
super", freute sich Hauptorganisatorin Mecki
Greven schon beim Volkstriathlon.
"La Ola" wurde am Strand des Badesees
aufgeführt, ehe es auf die 300 Meter
Schwimmstrecke ging. Anschließend mussten 15
Kilometer mit dem Rennrad zurückgelegt werden,
ehe es auf die 3,5 Kilometer lange Rundstrecke
durch den Pröbstinger Busch ging.
Als Bester erwies sich dabei Kai Hesterwerth
(DLRG Reken) in 46:39 Minuten, vor Wilfried
Hiegemann (Wasser + Freizeit Münster, 46:58 min)
und Manuel Steffen (Hertener Jungs, 47:24 min).
Als schnellste Frau kam Christiane Brökelschen
(Velen-Ramsdorf) in 55:39 Minuten ins Ziel. Sie
ließ als Zweite Antje Finnenkötter (Hohenholte,
55:46 min) und als Dritte Manuela Brockhoff
(Schermbeck, 55:58 min) hinter sich.
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Die Schnellsten beim
Kurztriathlon: Andreas
Niedrig, Alexander Janitzki und Andrej
Heilig
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Die drei Erstplatzierten des
Volkstriathlons: Willi
Hiegemann, Kai Hesterwerth und Manuel
Steffen
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Beim Kurztriathlon waren 600 Meter Schwimmen, 32
Kilometer Rad fahren und 7,5 Kilometer auf der
Laufstrecke zu absolvieren. Für diesen Wettkampf
hatte der NRW-Triathlon-Verband sechs
Kampfrichter abgestellt, die unter der Leitung
von Angela Brandewinder aus Bocholt dafür
sorgten, dass auf den Strecken auch alles mit
rechten Dingen zuging.
Lediglich vier Zeitstrafen standen schließlich
wegen Windschattenfahrens zu Buche. Nach der
Schwimmdisziplin kam Favorit Andreas Niedrig, der
von Oer-Erkenschwick mit dem Fahrrad angereist
war, noch an zweiter Stelle in die Wechselzone.
Durch einen cleveren 1. Wechsel zum Rad konnte er
als Erster das Rad fahren in Angriff nehmen. Doch
auf der Laufstrecke musste er sich Alexander
Janitzki (Team Roseversand) geschlagen geben.
Janetzki benötigte 1:22:16 Std. für die
Gesamtdistanz, Niedrig 1:23:42 Std. Als Dritter
kam Andrej Heilig ((TSV Unterpfaffenhofen) in
1:25:42 Std. ins Ziel.
Beste Frau wurde in diesem Wettkampf Mareen Hufe
(TV Voerde, 1:37:27 Std.) vor Claudia Nachtwey
(TV Werne, 1:44:14 Std.) und Petra Hüging (Essen
1:44:47).
Der Sieger strahlte über seinen Wettkampf,
betonte jedoch, dass es ihm in der Hauptsache
darauf angekommen sei, besser als sein
Vereinskamerad Stefan Werner zu sein, der im
letzten Jahr in Borken siegreich war. Und das
gelang ihm. Mit zehn Sekunden gab er seinem
Konkurrenten aus dem eigenen Lager, der am
Samstag in Möhnesee gestartet war, das
Nachsehen.
Die zahlreichen Zuschauer im Zielraum gingen
begeistert mit und unterstützten mit ihrem
Applaus jeden Finisher. "Wir tragen alle mit
unserem Applaus ins Ziel", forderte
Wettkampf-
sprecher Volker Greven die Zuschauer auf, nicht
in ihrer Unterstützung nachzulassen.
Das motivierte besonders den Tagesletzten Andreas
Dienberg, der von Nathalie Wölfel am
Ende des Feldes mit dem Fahrrad begleitet wurde.
Als Trostpreis gab es für ihn von der
"Seelsorgefahrradfahrerin" ein
alkoholfreies Weizenbier.
Weltklasse-Athlet Niedrig macht sich in Borken
fit für den Ironman !
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Kontakt mit den Fans: Andreas
Niedrig genoss seinen Start in Borken sichtlich
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Andreas Niedrig war
der Star des Borkener Kurztriathlons. Der
Hochleistungssportler aus Erkenschwick, der für
den SC Roth startet, kam von Erkenschwick mit dem
Fahrrad in den Pröbstinger Busch. "Ich habe
gar nicht gewusst, dass das so eine weite Strecke
ist", wundert
er sich über die Entfernung von 60 Kilometern
bis nach Borken. Immerhin hatte er schon einen
"vollen Trainingstag" hinter
sich.
"Von Stefan Werner (Bocholt, Sieger im
letzen Jahr in Borken, Anm. d. Red.) habe ich von
dieser Veranstaltung erfahren, daher habe ich
mich hier angemeldet", erklärt das
Aushängeschild der deutschen Triathlonszene.
Darüber hinaus, so berichtet er, habe er
erfahren, dass es sich in Borken um eine
"super Strecke" handele, die wenig
verletzungsträchtig sei. Und Verletzungen wolle
er vermeiden, denn schon am Montag flieg Andreas
Niedrig nach Kentucky, um sich bei einem dortigen
Triathlon für den Ironman auf Hawaii, dem
ultimativen Triathlon zu qualifizieren.
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Text & Fotos: Borkener Zeitung, Lokal Sport vom
24.08.2009 (Friedhelm Triphaus)
Video: www.borkenerzeitung.de
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