Für
die 18. Auflage des Borkener Trimmathlon /
Kurztriathlons hatten sich ca. 130
Trimmathletinnen und Athleten, sowie 160
Triathleten gemeldet. Zu absolvieren waren 300
Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren und 3,5
Kilometer Laufen sowie 600 Meter Schwimmen, 32
Kilometer Radfahren und 7,5 km Laufen.
Exakt 47:36 Min. benötigte der Sieger des
Trimmathlons, Oliver Schumann, der einen
Start-Ziel-Erfolg feierte. Bereits nach dem
Schwimmen lag er in Front. Stefan Werner
(Bocholter WSV) benötigte 1:24:46 Std. für den
Sieg beim Kurztriathlon.
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Der Sportmarkt boomt!
Dass gestandene Triathleten, die beinahe
jedes Wochenende einen Wettkamp
absolvieren, mit einer Top-Ausrüstung an
den Start gehen, ist mittlerweile nichts
Außergewöhnliches. In diesem Jahr gab
es aber auch bei den Trimmern
Profi-Ausrüstung bis hin zu
Neopren-Anzügen für das Schwimmen.
Eine Öllache auf der Radstrecke,
verursacht durch einen defekten
Hydraulikschlauch eines Treckers,
bedeutet für einen Trimmathleten das
schmerzliche Ende. Der Radler stürzte
und musste im Krankenhaus mit vier
Stichen unter der Augenbraue genäht
werden. |
| Wechselstube
Radlager: Auch hier staunten viele
Zaungäste über die Schnelligkeit der
Teilnehmer.
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Im
Vergleich: Der 1. Borkener Kurztriathlon am
23.8.1986:
Bei der Premiere machten sich 60
Trimmathleten und 70 Triathleten auf die
Strecken. Zu absolvieren waren beim Trimmathlon
damals 300 Meter Schwimmen, 15 Kilometer
Radfahren und 2,4 Kilometer Laufen. Die
Kurz-Triathlonstrecke: 700 Meter Schwimmen, 35
Kilometer mit dem Rad und 8,3 Kilometer
Laufen.
Im ersten Jahr gewann der Coesfeld Wolfgang
Kemmerling den Trimmathlon in 44:26 Min. und
startete anschließend auch noch beim
Kurztriathlon, landete auch da unter den ersten
Zehn. Doppelstarts sind seit der Premiere
allerdings verboten.
Helme waren beim Radfahren die Ausnahme, etliche
Teilnehmer des Trimmathlons gingen mit ganz
normalen Tourenrädern auf die Strecke. Für
einen Sportler war die Konkurrenz schon nach den
300 m Schwimmen vorbei. Beim Wechsel auf das Rad
stellte er fest: Plattfuß! Ein Ersatzrad stand
nicht zur Verfügung.
Die DLRG Borken und Heiden sicherten den
Wettkampf ab. Einzugreifen brauchten sie nur ein
einziges Mal. Nach 600 m Schwimmen bekam
Triathlet Martin Beer aus Stadtlohn einen Krampf
in beiden Füßen, wurde massiert und konnte den
Wettkampf auch noch regulär beenden.
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