Triathlon Borken - Presse 2003
18. Borkener Trimmathlon und Kurztriathlon am 30.08.2003

Für die 18. Auflage des Borkener Trimmathlon / Kurztriathlons hatten sich ca. 130 Trimmathletinnen und –Athleten, sowie 160 Triathleten gemeldet. Zu absolvieren waren 300 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren und 3,5 Kilometer Laufen sowie 600 Meter Schwimmen, 32 Kilometer Radfahren und 7,5 km Laufen. 

Exakt 47:36 Min. benötigte der Sieger des Trimmathlons, Oliver Schumann, der einen Start-Ziel-Erfolg feierte. Bereits nach dem Schwimmen lag er in Front. Stefan Werner (Bocholter WSV) benötigte 1:24:46 Std. für den Sieg beim Kurztriathlon. 

  Der Sportmarkt boomt! Dass gestandene Triathleten, die beinahe jedes Wochenende einen Wettkamp absolvieren, mit einer Top-Ausrüstung an den Start gehen, ist mittlerweile nichts Außergewöhnliches. In diesem Jahr gab es aber auch bei den Trimmern Profi-Ausrüstung bis hin zu Neopren-Anzügen für das Schwimmen.

Eine Öllache auf der Radstrecke, verursacht durch einen defekten Hydraulikschlauch eines Treckers, bedeutet für einen Trimmathleten das schmerzliche Ende. Der Radler stürzte und musste im Krankenhaus mit vier Stichen unter der Augenbraue genäht werden.
Wechselstube Radlager: Auch hier staunten viele Zaungäste über die Schnelligkeit der Teilnehmer.

Im Vergleich: Der 1. Borkener Kurztriathlon am 23.8.1986:
Bei der Premiere machten sich 60 Trimmathleten und 70 Triathleten auf die Strecken. Zu absolvieren waren beim Trimmathlon damals 300 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren und 2,4 Kilometer Laufen. Die Kurz-Triathlonstrecke: 700 Meter Schwimmen, 35 Kilometer mit dem Rad und 8,3 Kilometer Laufen. 

Im ersten Jahr gewann der Coesfeld Wolfgang Kemmerling den Trimmathlon in 44:26 Min. und startete anschließend auch noch beim Kurztriathlon, landete auch da unter den ersten Zehn. Doppelstarts sind seit der Premiere allerdings verboten.

Helme waren beim Radfahren die Ausnahme, etliche Teilnehmer des Trimmathlons gingen mit ganz normalen Tourenrädern auf die Strecke. Für einen Sportler war die Konkurrenz schon nach den 300 m Schwimmen vorbei. Beim Wechsel auf das Rad stellte er fest: Plattfuß! Ein Ersatzrad stand nicht zur Verfügung. 

Die DLRG Borken und Heiden sicherten den Wettkampf ab. Einzugreifen brauchten sie nur ein einziges Mal. Nach 600 m Schwimmen bekam Triathlet Martin Beer aus Stadtlohn einen Krampf in beiden Füßen, wurde massiert und konnte den Wettkampf auch noch regulär beenden.


Text: Borkener Zeitung, Lokal Sport vom 02.09.03
Foto: Privat